So schaffen Sie sich ein kleines Atelier zuhause

Malen ist ein Hobby, dem man nicht im Keller, auf dem Dachboden oder in einer Garage nachgehen kann. Zum Malen braucht man möglichst einen großen hellen Raum, in dem Licht und Farben ebenso wirken können wie Inspiration und Kreativität. Eigentlich kann man sich auch im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer eine kleine Ecke zum Malen einrichteten, vorausgesetzt man hat dort genügend Tageslicht und ausreichend Platz, um seine Werke auszubreiten und nicht jedes Mal wieder wegräumen zu müssen, wenn der Tisch zum Essen gebraucht wird. Noch besser ist es natürlich man hat dafür einen eigenen Raum, im dem man nicht von anderen Familienmitgliedern oder der täglichen Hausarbeit abgelenkt wird. Vielleicht kann ein ungenutztes Gästezimmer dafür umgeräumt werden oder im Wintergarten ein paar Pflanzen dafür Platz machen. Einziges nötiges Mobiliar für die Aquarellmalerei wäre ein großer Tisch und für die Acrylmalerei eine entsprechend große Staffelei. Man sollte sie so stellen, dass das Tageslicht immer auf die Leinwand fällt, nicht direkt von hinten, sondern eher seitlich, damit der eigene Körper keinen Schatten wirft. In einem Wintergarten, der Tageslicht von allen Seiten bietet, ist dies am einfachsten zu bewerkstelligen. Hier kann es sogar mal vorkommen, dass man sich vor zu viel Licht schützen muss. Vor allem im Sommer würde die Sonne nicht nur blenden, sondern ihr Atelier in ein Gewächshaus verwandeln, so dass ein geeigneter Sonnenschutz an die Fenster eines jeden Ateliers gehört. Mit schönen hellen Markisenstoffen kann der Wintergarten von außen mit einem Sonnensegel oder auch Seilspannmarkisen beschattet werden, eine zusätzliche Montage von Jalousien oder Lamellen ermöglicht auch von Innen eine gezielte Lichtlenkung und eine entsprechende Regulierung des Lichtes und der Temperatur. Andererseits kann man an einem schönen warmen Sommertag die Staffelei auch einfach in den Garten stellen, denn dort findet man auch die schönsten Motive.